Christoph Weiss

Bodenständig. Begeisterungsfähig. Bereit.

Mein Weg in die Politik

Erkenntnisse aus der Ferne

Finde ich gut: Tradition und Moderne

Erfahrungen in der regionalen Wirtschaftspolitik

Meine Meinung

„Bremen ist eine Stadt der Taten und Talente. Machen wir es sichtbar!“

Mein Weg in die Politik

Bremen ist meine Heimat. Hier bin ich 1965 geboren worden und bis zum Abitur zur Schule gegangen. Bereits als Schüler hat mich das Schulsystem mit seinen permanenten Reformen sehr gestört. Das führte mich in die Politik. Denn um es zu ändern, bin ich erst der Schüler Union beigetreten, war dort als Landesvorsitzender aktiv und habe mich später in der Jungen Union engagiert. Mit 16 Jahren wurde ich Mitglied der CDU. Ich konnte es kaum erwarten, auf Missstände und Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen und mich aktiv dafür einzusetzen, sie zu beheben beziehungsweise zu stoppen. Dass man auch in aussichtslos erscheinenden Situationen viel erreichen kann, wenn man an eine Sache glaubt, durfte ich in meiner Funktion als einer der dortigen Schülersprecher erfahren. Als in den 80er Jahren meine Schule – das Hermann-Böse-Gymnasium – geschlossen werden sollte, habe ich mit Mitstreitern eine Demo dagegen organisiert. Die war zwar nicht gut besucht, führte aber zum Erfolg: Das HBG gibt es noch!

Erkenntnisse aus der Ferne

Die Bundeswehr und mein Studium der Betriebswirtschaft führten mich aus Bremen heraus: Das Studium schloss ich mit Examen in Münster ab, um dann berufliche Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Zunächst war ich als Praktikant und dann selbstständig in Hong Kong tätig; von 1991 bis 1993 dann als Produktmanager für den Vertrieb von zahntechnischen Produkten in Boston angestellt. Was mich die Zeit in Asien und in den USA gelehrt hat? Die Welt ist größer als unser Bremen. Deswegen sollten meiner Meinung nach viele Themen hier vor Ort ohne Ideologien und weniger aufgeregt, dafür aber pragmatischer und ergebnisorientierter diskutiert werden.

Finde ich gut: Tradition und Moderne

Im Jahr 1993 kam ich zurück nach Bremen und begann im Unternehmen meiner Familie – der BEGO Bremer Goldschlägerei Wilh. Herbst GmbH & Co. – zu arbeiten. Die BEGO ist ein inhabergeführter mittelständischer Traditionsbetrieb, der 1890 gegründet wurde. Seit 1997 leite ich die Geschicke des Familienunternehmens als Mitgesellschafter in nunmehr fünfter Generation. Drei Jahre später habe ich eine Tochterfirma gegründet: die BEGO Medical. Bereits seit 2001 versorgt diese Patienten mit gedrucktem Zahnersatz, der gemeinsam mit unseren Partnern, den Dentallaboren, herstellt wird. Mit der Innovation des metallischen 3D-Drucks haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Pionierarbeit in der Medizintechnik geleistet. Sie stehen noch heute für Fortschritt und Entwicklung – wie übrigens viele andere Akteure hier im Land auch. Wussten Sie zum Beispiel, dass Deutschlands erster Car-Sharing-Anbieter aus Bremen kommt und hier mit dem Konzept des Autoteilens startete? Auch Vorreiter aus der Luft- und Raumfahrt-, der Auto- und Windindustrie oder aus dem Schiffbau haben ihren Hauptsitz hier vor Ort. Mir liegt sehr daran, dass das so bleibt und dass Bremens Wirtschaft das Innovationspotenzial ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern sowie halten kann.

Erfahrungen in der regionalen Wirtschaftspolitik

Die habe ich als Mitglied im Bundesverband Junger Unternehmer im Regionalkreis Bremen gesammelt – einige Zeit als dessen Vorsitzender. Die daraus entstandenen Netzwerke und Freundschaften pflege ich noch heute. Später engagierte ich mich in der Handelskammer Bremen und war nach Jahren der Mitarbeit im Plenum und Präsidium von 2013 bis 2016 ihr Präses. In diese Zeit fiel die Fusion der Handelskammer Bremen mit der Industrie- und Handelskammer Bremerhaven, die ich mit verhandelte und die anschließend erfolgreich vollzogen wurde. Beide Kammern gingen als Gewinner hervor: Die Mitgliedsunternehmen – besonders die in Bremerhaven – zahlen seitdem weniger Beiträge, erhalten aber mehr Service und Unterstützung. Das hat mir gezeigt: Man kann Gebietskörperschaften, die ähnlich wie staatliche Strukturen funktionieren, verändern, wenn alle Beteiligten in den Prozess miteinbezogen werden. Dafür zu kämpfen, lohnt sich.

Das macht mich aus

Wer mich kennt, der weiß: Ich bin ein Familienmensch. Mit meiner Frau, die ich in Hong Kong kennen gelernt habe, bin ich seit 25 Jahren verheiratet. Wir haben zwei mittlerweile erwachsene Söhne. Meine Familie gibt mir den Rückhalt, den ich für meine beruflichen und politischen Aktivitäten brauche. Dafür empfinde ich große Dankbarkeit. Was mich ebenfalls prägt: Ich bin überzeugter Europäer. Nur in einem starken Europa sind soziale Gerechtigkeit und ein friedliches Miteinander möglich. Beides ist mir wichtig. In den vergangenen Jahren habe ich es oft genossen, ohne Grenzkontrolle in unsere Nachbarländer zu reisen, neue Bekanntschaften zu schließen und Erfahrungen zu sammeln – gern auch mal nur mit Rucksack ausgerüstet. Das möchte ich auch weiterhin tun können.

Und das treibt mich an

Mein Herz schlägt für Bremen, aber nicht nur, weil ich hier geboren bin. Bremen hat großartige Traditionen und einfach liebenswerte Menschen. Die Wirtschaft beeindruckt durch eine große Vielfalt. In unserem Bundesland befindet sich zum Beispiel das größte Güterverkehrszentrum Deutschlands. Hier wird Technologie der Spitzenklasse entwickelt und mit dem EcoMaT in der Airport-Stadt ein Forschungszentrum eröffnet, dass europaweit einzigartig ist. Werder Bremen gehört zu den beliebtesten Fußballvereinen der Fans. Auch das Zwischenmenschliche stimmt: Die Bürgerinnen und Bürger Bremens und Bremerhavens engagieren sich traditionell und umfangreich für ihre Mitmenschen. Das belegt auch die stetig wachsende Anzahl gemeinnütziger Stiftungen. Das zeigt: Unser Bremen kann mehr – nämlich auch positiv Schlagzeilen machen. Das sollten wir viel öfter sagen und fördern. Zugleich gilt es aber auch, Probleme, die dieses Land seit langem hat, nicht zu ignorieren, sondern anzupacken und zu lösen – seien es Schulden, Arbeitslosigkeit, Kinderarmut oder hinterste Ränge in der Pisa-Studie. Dazu möchte ich als Kandidat der CDU beitragen.

Morgensonne oder Mondlicht?

Ich bin begeisterter Frühaufsteher, weil dann der Tag gut anfängt und man was schaffen kann.

Kaffee oder Tee?

Tee zum Frühstück und Espresso im Büro – meistens bei Meetings, die dadurch aufgelockert werden.

Auto oder Fahrrad?

Den kurzen Weg zur Firma fahre ich auch mal mit dem Rad – allerdings nicht bei Regen und Sturm. Das Auto benutze ich aber auch gern mal. Alles zu seiner Zeit.

Bruder oder Einzelkind?

Ich bin der jüngste von drei Brüdern. Das war nicht immer leicht …

LINKS ODER RECHTS DER WESER?

Wir leben rechts der Weser, aber unser Urlaub fängt meist links davon an.

TAGESSCHAU ODER HEUTE?

Beides! Ich liebe Nachrichten, schaue aber auch RTL.

HUND ODER KATZE?

Zu 100 Prozent Hund – ich bin mit Hunden aufgewachsen.